| |
Aktuelle Programme
|
„Warum doch erschallen himmelwärts die Lieder?“ Johannes Brahms (1833-1897) Quartette für vier Singstimmen und Klavier Edward Elgar (1857 - 1934) "From The Bavarian Highlands" für gemischten Chor und Klavier
|
|
Franz Liszt (1811-1886) zum 200. Geburtstag Missa Choralis und andere geistliche Chorwerke
Franz Liszt (1811-1886) zum 200. Geburtstag
Missa Choralis und andere geistliche Chorwerke
Jubiläumsjahre haben oft ihr Gutes, wenn sie Gelegenheit geben, vertraute Bilder zu hinterfragen und vermeintlich Bekanntes in neuem Licht zu sehen. Franz Liszt (1811-1886) wird leider oft zu einseitig als "Tastenhengst" oder "Salonlöwe" abgetan, als ob seine Neuerungen für die Behandlung des Klaviers eine Selbstverständlichkeit wären. Doch in Wahrheit war Liszt noch vieles mehr. Seine geistliche Chormusik offenbart ihn als Klangmystiker und -zauberer, dessen Behandlung traditioneller liturgischer Texte eine tiefe Frömmigkeit verraten. Alles effekthascherische äußerliche Virtuosentum fällt hier von ihm ab. Liszt gelingt es, bei bedingungsloser Versenkung in die Bedeutung der Worte eine Brücke von altkirchlichen Melodieformeln zu avanciertester Harmoniebehandlung zu schlagen. Die "Missa choralis" des "frommen Revolutionärs" Liszt entstand Anfang 1865 in Rom, wo der Komponist sich auf den Empfang der Niederen Weihen vorbereitete. In Liszts für die kirchenmusikalische Praxis am besten geeignetem Werk gehen kontemplative und ekstatische Momente oft ineinander über. Die Orgel bleibt als klangliche Stütze im Hintergrund. Es dominiert das gesungene Wort. Der Berliner Vokalkreis ergänzt die "Missa choralis" in seinem Konzertprogramm mit anderen kirchenmusikalischen Werken Liszts, die verschiedene Facetten seines immer anrührenden, oft ganz intimen und andächtig stillen Stils vorstellen. (Ekkehard Krüger)
|
|
„Für Kirche, Schule und Gasse – Musik der Leipziger Thomaskantoren vom 17. bis zum 20. Jahrhundert“ Werke
von Seth Calvisius, Sebastian Knüpfer, Johann Kuhnau, Johann Friedrich
Doles, Johann Gottfried Schicht, Kurt Thomas, Erhard Mauersberger u.a.
„Für
Kirche, Schule und Gasse“ – ebenso gut könnte es heißen: „Von der Wiege
bis zur Bahre“ – das gesungene Wort begleitete einmal in allen
Lebenslagen, markierte Höhe- und Wendepunkte des Lebens und bereicherte
den Alltag. Dafür probten der Kantor, ein Lehrer an der
(Latein-)Schule, und seine Assistenten, die Präfekten, mit den Knaben
und jungen Männern. Sie sangen in Mette und Vesper an Wochentagen
und zum Gottesdienst am Sonntag in der Kirche. Sie sangen zu Taufen und
Hochzeiten. Sie sangen bei Umgängen auf den Gassen als Kurrende,
Almosen erbittend. Sie sangen in den Häusern Verstorbener und
begleiteten den Sarg zum Grabe – Schulalltag nicht nur in Leipzig. Aber
nur in Leipzig, Dresden und Halle überlebten Knabenchöre, deren
Ursprünge an mittelalterlichen Schulen zu suchen sind, Reformation,
Auflösung des Kantorats alten Stils im 18.Jahrhundert, Trennung von
Kirche und Staat und Isolierung von Kirche im Staat. Und in Leipzig
kann man unter den Kantoren an St. Thomas über vier Jahrhunderte hinweg
Komponisten finden, deren Werke alle Zweckgebundenheit überstrahlen und
vergessen machen. An all jene, die das Feuer der Tradition bis zu
Johann Sebastian Bach trugen – Johann Hermann Schein, Johann Schelle,
Johann Kuhnau – , und an jene, an die er es weitergab – Johann Adam
Hiller, Ernst Friedrich Richter, Kurt Thomas – möchte der Berliner
Vokalkreis mit seinem neuen Programm erinnern. (Ekkehard Krüger)
|
|
Konzert für Chor & Orgel mit Werken von Felix Mendelssohn
Bartholdy
Veni Domini / Laudate pueri für Fauenchor und Orgel aus op.39
Vespergesang für Männerchor und Orgel op.121
Ave Maria für 8stimmigen Chor und Orgel aus op.23
Te Deum D-Dur (1826) für 8-16stimmigen Chor und Orgel
|
|
„Laudes organi“ – Werke von Zoltán Kodály (1882-1967)
"Pange lingua"
"Laudes organi"
"Missa brevis"
|
|
Chormusik zu Advent und Weihnacht mit Werken von Tomaso Luis de
Victoria, William Byrd, Giovanni Gabrieli, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Heinrich
Schütz, Anton Bruckner, Hugo Distler, Francis Poulenc u.a.
|
|
Hugo Distler (1908-1942) Die Weihnachtsgeschichte op. 10 für vierstimmigen Chor a cappella und vier Vorsänger
|
|
|
|
Der
Berliner Vokalkreis verfügt über ein umfangreiches Repertoire an Chormusik vom
16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, so dass auf Wunsch auch weitere Programme auf
Anfrage möglich sind.
Das konkrete Jahresprogramm richtet sich nach der Nachfrage der
Konzertveranstalter. Änderungen vorbehalten! |
|